Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 208-220 |
| Fachzeitschrift | Communicatio Socialis |
| Jahrgang | 58 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Juni 2025 |
Abstract
ment im digitalen Wahlkampf. Targeting beruht auf der Sammlung und
Aggregation persönlicher Daten von Nutzer:innen sozialer Medien und
resultiert in der Bestimmung von Personengruppen, welche anfällig für
bestimmte Inhalte sind. Diese Personengruppen werden mit konkreten
Inhalten adressiert, während andere ausgeschlossen bleiben. Ethisch
problematisch ist dies aufgrund mangelnder Transparenz, der Um-
gehung bestehender Richtlinien, Missachtung individueller Privatheit
und der Gefährdung der Demokratie. Insgesamt lässt sich eine Ver-
antwortungsdiffusion und Handlungsohnmacht bezüglich des Schutzes
von Individuen feststellen. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese
Problematik aus ethisch-psychologischer Perspektive.
Zitieren
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- RIS
in: Communicatio Socialis, Jahrgang 58, Nr. 2, 06.2025, S. 208-220.
Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Artikel › Forschung
}
TY - JOUR
T1 - Personalisierte Wahlwerbung in sozialen Medien
T2 - Eine kritische Auseinandersetzung aus ethisch-psychologischer Perspektive
AU - Börsting, Johanna
PY - 2025/6
Y1 - 2025/6
N2 - Politisches Targeting ist ein häufig eingesetztes Instru-ment im digitalen Wahlkampf. Targeting beruht auf der Sammlung undAggregation persönlicher Daten von Nutzer:innen sozialer Medien undresultiert in der Bestimmung von Personengruppen, welche anfällig fürbestimmte Inhalte sind. Diese Personengruppen werden mit konkretenInhalten adressiert, während andere ausgeschlossen bleiben. Ethischproblematisch ist dies aufgrund mangelnder Transparenz, der Um-gehung bestehender Richtlinien, Missachtung individueller Privatheitund der Gefährdung der Demokratie. Insgesamt lässt sich eine Ver-antwortungsdiffusion und Handlungsohnmacht bezüglich des Schutzesvon Individuen feststellen. Der vorliegende Beitrag diskutiert dieseProblematik aus ethisch-psychologischer Perspektive.
AB - Politisches Targeting ist ein häufig eingesetztes Instru-ment im digitalen Wahlkampf. Targeting beruht auf der Sammlung undAggregation persönlicher Daten von Nutzer:innen sozialer Medien undresultiert in der Bestimmung von Personengruppen, welche anfällig fürbestimmte Inhalte sind. Diese Personengruppen werden mit konkretenInhalten adressiert, während andere ausgeschlossen bleiben. Ethischproblematisch ist dies aufgrund mangelnder Transparenz, der Um-gehung bestehender Richtlinien, Missachtung individueller Privatheitund der Gefährdung der Demokratie. Insgesamt lässt sich eine Ver-antwortungsdiffusion und Handlungsohnmacht bezüglich des Schutzesvon Individuen feststellen. Der vorliegende Beitrag diskutiert dieseProblematik aus ethisch-psychologischer Perspektive.
U2 - 10.5771/0010-3497-2025-2
DO - 10.5771/0010-3497-2025-2
M3 - Artikel
VL - 58
SP - 208
EP - 220
JO - Communicatio Socialis
JF - Communicatio Socialis
SN - 2198-3852
IS - 2
ER -