Die Zukunft liegt im Bestand: Wege zu einer Umbaukultur

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Details

OriginalspracheDeutsch
Seiten (von - bis)5-8
FachzeitschriftPlanerin
Jahrgang23
Ausgabenummer5
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2023

Abstract

Es ist noch nicht lang her, da nahm der architekturtheoretische Diskurs keine Notiz vom Thema Umbau. Ästhetische oder technische Innovationen in der Architektur, darin waren sich alle einig, konnten nur durch neue Gebäude hervorgebracht werden. Umbauprojekte wurden allenfalls unter Liebhabern und Denkmalpflegern diskutiert. Aber im aktuellen Diskurs geht es um viel mehr: Es geht um den Klimawandel. Er ist der eigentliche Grund, warum das Umbauen plötzlich im Zentrum des Interesses steht. Glaubte man noch bis vor wenigen Jahren, der Bausektor könne seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt durch strengere Energiegesetze und bessere Technik leisten, verdichten sich nun die Erkenntnisse, dass er diese Ziele nur erreichen kann, wenn er auch konsequente den Erhalt und die Anpassung von Bestandsbauten verfolgt. Für diesen Zwecke müssten aber die Strukturen des Bausektors buchstäblich auf den Kopf gestellt werden, und zwar in allen Bereichen. Einige davon werden in diesem Artikel skizziert.

Zitieren

Die Zukunft liegt im Bestand: Wege zu einer Umbaukultur . / Rieniets, Tim Gabriel.
in: Planerin, Jahrgang 23, Nr. 5, 2023, S. 5-8.

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Rieniets, Tim Gabriel. / Die Zukunft liegt im Bestand : Wege zu einer Umbaukultur . in: Planerin. 2023 ; Jahrgang 23, Nr. 5. S. 5-8.
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TY - JOUR

T1 - Die Zukunft liegt im Bestand

T2 - Wege zu einer Umbaukultur

AU - Rieniets, Tim Gabriel

PY - 2023

Y1 - 2023

N2 - Es ist noch nicht lang her, da nahm der architekturtheoretische Diskurs keine Notiz vom Thema Umbau. Ästhetische oder technische Innovationen in der Architektur, darin waren sich alle einig, konnten nur durch neue Gebäude hervorgebracht werden. Umbauprojekte wurden allenfalls unter Liebhabern und Denkmalpflegern diskutiert. Aber im aktuellen Diskurs geht es um viel mehr: Es geht um den Klimawandel. Er ist der eigentliche Grund, warum das Umbauen plötzlich im Zentrum des Interesses steht. Glaubte man noch bis vor wenigen Jahren, der Bausektor könne seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt durch strengere Energiegesetze und bessere Technik leisten, verdichten sich nun die Erkenntnisse, dass er diese Ziele nur erreichen kann, wenn er auch konsequente den Erhalt und die Anpassung von Bestandsbauten verfolgt. Für diesen Zwecke müssten aber die Strukturen des Bausektors buchstäblich auf den Kopf gestellt werden, und zwar in allen Bereichen. Einige davon werden in diesem Artikel skizziert.

AB - Es ist noch nicht lang her, da nahm der architekturtheoretische Diskurs keine Notiz vom Thema Umbau. Ästhetische oder technische Innovationen in der Architektur, darin waren sich alle einig, konnten nur durch neue Gebäude hervorgebracht werden. Umbauprojekte wurden allenfalls unter Liebhabern und Denkmalpflegern diskutiert. Aber im aktuellen Diskurs geht es um viel mehr: Es geht um den Klimawandel. Er ist der eigentliche Grund, warum das Umbauen plötzlich im Zentrum des Interesses steht. Glaubte man noch bis vor wenigen Jahren, der Bausektor könne seinen Beitrag zum Schutz der Umwelt durch strengere Energiegesetze und bessere Technik leisten, verdichten sich nun die Erkenntnisse, dass er diese Ziele nur erreichen kann, wenn er auch konsequente den Erhalt und die Anpassung von Bestandsbauten verfolgt. Für diesen Zwecke müssten aber die Strukturen des Bausektors buchstäblich auf den Kopf gestellt werden, und zwar in allen Bereichen. Einige davon werden in diesem Artikel skizziert.

M3 - Artikel

VL - 23

SP - 5

EP - 8

JO - Planerin

JF - Planerin

SN - 0936-9465

IS - 5

ER -

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