Details
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 240-262 |
| Fachzeitschrift | dms - der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management |
| Jahrgang | 17 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Jan. 2025 |
Abstract
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in: dms - der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management, Jahrgang 17, Nr. 2, 01.2025, S. 240-262.
Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Artikel › Forschung › Peer-Review
}
TY - JOUR
T1 - Akademische Selbstverwaltung
T2 - keine Trennung von Gestaltungs- und Verwaltungshandeln?
AU - Barlösius, Eva
AU - Epping, Volker
AU - Johannsen, Johanna Keike
PY - 2025/1
Y1 - 2025/1
N2 - Der Aufsatz behandelt die Frage, inwieweit sich die rechtlichen Vorgaben und die darin enthaltenen politischen Vorstellungen von akademischer Selbstverwaltung mit den Auffassungen decken, die Professorinnen und Professoren davon haben. Die ausführliche Darstellung der rechtlichen Grundlagen akademischer Selbstverwaltung verdeutlicht, dass es sich dabei um ein individuelles und institutionelles Abwehrrecht gegenüber ungerechtfertigten staatlichen Eingriffen handelt. Die empirische Basis für die Rekonstruktion der professoralen Auffassungen akademischer Selbstverwaltung bilden qualitative Interviews. Es wurden vier distinkte Deutungsmuster identifiziert: Universität als Organisation, Universität als demokratische Institution, machtorientierte Universitätspolitik, gegen die Bürokratie administrativer Verwaltung. Diesen vier Mustern liegen vier Leitideen für akademische Selbstverwaltung zugrunde: Die Universität ist zu managen, die Willensbildung hat demokratisch zu erfolgen, es darf keine universitätsinterne Interessenpolitik stattfinden, die Universität ist nicht als Behörde zu führen. Bemerkenswert ist, dass die rechtliche Auffassung von akademischer Selbstverwaltung - das individuelle und institutionelle Abwehrrecht gegenüber ungerechtfertigten staatlichen Eingriffen - von den befragten Professorinnen und Professoren überhaupt nicht genannt wurde....
AB - Der Aufsatz behandelt die Frage, inwieweit sich die rechtlichen Vorgaben und die darin enthaltenen politischen Vorstellungen von akademischer Selbstverwaltung mit den Auffassungen decken, die Professorinnen und Professoren davon haben. Die ausführliche Darstellung der rechtlichen Grundlagen akademischer Selbstverwaltung verdeutlicht, dass es sich dabei um ein individuelles und institutionelles Abwehrrecht gegenüber ungerechtfertigten staatlichen Eingriffen handelt. Die empirische Basis für die Rekonstruktion der professoralen Auffassungen akademischer Selbstverwaltung bilden qualitative Interviews. Es wurden vier distinkte Deutungsmuster identifiziert: Universität als Organisation, Universität als demokratische Institution, machtorientierte Universitätspolitik, gegen die Bürokratie administrativer Verwaltung. Diesen vier Mustern liegen vier Leitideen für akademische Selbstverwaltung zugrunde: Die Universität ist zu managen, die Willensbildung hat demokratisch zu erfolgen, es darf keine universitätsinterne Interessenpolitik stattfinden, die Universität ist nicht als Behörde zu führen. Bemerkenswert ist, dass die rechtliche Auffassung von akademischer Selbstverwaltung - das individuelle und institutionelle Abwehrrecht gegenüber ungerechtfertigten staatlichen Eingriffen - von den befragten Professorinnen und Professoren überhaupt nicht genannt wurde....
U2 - 10.3224/dms.v17i2.04
DO - 10.3224/dms.v17i2.04
M3 - Artikel
VL - 17
SP - 240
EP - 262
JO - dms - der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management
JF - dms - der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management
SN - 1865-7192
IS - 2
ER -